07 März 2012

Nationalparks in Jerusalem: eine "grüne Waffe", mit der Israel Palästinenser vertreibt

Israel verwendet die
Ausweisung von Nationalparks in Ostjerusalem dazu, palästinensischen Boden
unter die eigene Kontrolle zu bringen und das Wachstum der palästinensischen
Bevölkerung zu strangulieren, beklagten diese Woche verschiedene israelische
NGOs.

Trotz des Anscheins
grüner Politik und Achtung vor der Umwelt kann doch die Ausweisung von
Nationalparks ein zweischneidiges Schwert in Ostjerusalem sein, einem Gebiet,
das Israel 1967 besetzte und der jüdische Staat 1980 annektierte, was die
internationale Gemeinschaft nie anerkannt hat.

"Es ist eine bekannte
Tatsache, dass die Stadtplanung für eine politische Agenda benutzt wird, die
sich auf jüdischen Bodenbesitz konzentriert", erklärt Sari Kronish von den NGO
Bimkom (hebr. an Stelle, Ü.) – Städteplaner für Menschenrechte.

Nach dieser
Organisation dienen die (Rechts)Normen für die Bewahrung der Natur und der
Landschaft den Behörden "in vielen Fällen der Konfiszierung und Judaisierung von
Land".

Im Fall des Bodens,
der in Ostjerusalem bereits zu Nationalparks erklärt wurde oder wo das
Verfahren für eine solche Erklärung läuft, so Bimkom, (betrifft) es "alle noch
offenen Räume".

"Die Palästinenser
können keinen neuen Stadtteil errichten, es bleibt ihnen überhaupt kein Raum für
Wachstum", stellt Kronish fest, für die es das Ziel dieser Strategie ist, "die
(palästiensische) Bevölkerung zu zwingen wegzugehen" von Jerusalem, das Israel
als "ewige und unteilbare Hauptstadt des jüdischen Staates" ansieht.

Der Ausweisung weiter
Gebiete als Nationalparks hat außerdem wesentliche rechtliche Konsequenzen, wie
z.B. dass die Behörden den Boden nicht enteignen und dementsprechend auch den
Eigentümern keine Entschädigung zahlen müssen; der Boden wird von der Behörde
für Parks von Israel verwaltet, was zur Folge hat, dass die Stadtverwaltung
sich nicht mehr um die Bedürfnisse der Bewohner kümmern muss.

Auch die NGO Ir Amim
(hebr. Stadt der Völker, Ü.) ist der Ansicht, dass die Designierung von
Nationalparks "die Kontrolle durch Israel ausweitet" und "die zukünftige
Entwicklung der Palästinenser enorm einschränkt, indem sie die Reserve(flächen)
für ihr Wachstum zu grünen Zonen erklärt", eine Politik, die "droht, einen
lösbaren Konflikt in eine nicht zu lösende und gefährliche Konfrontation zu
transformieren".

Bei Ir Amim verweist
man darauf, dass die Stadtplanung für diese Zonen "eine territoriale Kontinuität
zwischen historischen jüdischen Stätten und den strategischen Siedlungen rund um
Jerusalem zu schaffen sucht", was es erschweren wird, dass diese Gebiete eines
Tages Teil des zukünftigen palästinensischen Staates sind.

Die bestehenden und im
arabischen Teil Jerusalems errichteten Nationalparks nehmen insgesamt 270 Hektar
ein, während es im jüdischen Teil der Stadt nur 124 Hektar sind und sich im
Gegensatz zum Ostteil der Stadt auch nicht in zentral gelegenen Stadtgebieten
befinden, sondern alle in der Umgebung der Stadt, wie Bimkom
feststellt.

In Ostjerusalem gibt
es bereits zwei ausgewiesene Nationalparks, die um die Altstadtmauern und das
ein wenig nördlicher gelegene Tal Tzurim liegen.

Zwei weitere
(Nationalparks) befinden sich "im fortgeschrittenen Stadium des
Planungsverfahrens", der im Tal der Könige und der an den Hängen des Mount
Scopus; drei andere "im Anfangsstadium": einer im Stadtteil Sheikh Yarrah, einer
in Bab as-Sahrah und ein weiterer auf dem Ölberg, zusätzlich zu einer Expansion
vom Tal der Könige.

Der größte der
errichteten (Nationalparks) ist der an den Hängen des Mount Scopus mit 75
Hektar, der den arabischen Vierteln Isawiya und Al Tur keinen Raum mehr für
Wachstum lässt.

Bimkom, Ir Amim und
die israelische archäologische NGO Emek Shaveh haben gegen die Ausweisung
dieses neuen Parks Stellung genommen und sind der Meinung, dass es keinen
technischen Grund gibt, der das rechtfertigt und dazu dient eine Bevölkerung,
die bereits unter einer völlig ungenügenden Stadtplanung leidet und weder über
Gehsteige noch genügend Schulen verfügt, noch mehr zu strangulieren.

"Im Fall vom Mount
Scopus ist es eindeutig, dass die eigentliche Absicht ist, Isawiya und Al Tur
abzuwürgen. Das als Park ausgewiesene Gebiet ist sogar größer als das
Wohngebiet, und die Begründung Landschaftsschutz zu betreiben, ist nicht
aufrecht zu halten, wenn man bedenkt, dass eine Autostrasse den Park durchqueren
wird und der Blick auf eine Siedlung und eine Militärbasis fällt", argumentiert
Kronish.

"Wäre der Mount Scopus
in Westjerusalem, würde dieses Gebiet niemals als Nationalpark ausgewiesen",
fügt die Architektin (Kronish) hinzu.

Yonatan Misrahi,
Archäologe und Direktor von Emek Shaveh, glaubt auch, dass es dort "keinerlei
archäologische Überreste gibt, die den Schutz eines Nationalparks rechtfertigen
würden. Es gibt ein paar Gräber und ein Gebäude aus dem 8. Jahrhundert, wenn man
das aber mit anderen Jerusalemer Stadtteilen vergleicht, gibt es nicht mehr,
sondern sogar weniger archäologische Überreste".

Die Behörde für Parks
von Israel und die Stadtverwaltung von Jerusalem haben keine Erklärungen für die
Motive abgegeben, die zur Errichtung neuer Nationalparks geführt haben und haben
auch nicht auf die Anschuldigungen durch die NGOs reagiert.

Kronish macht darauf
aufmerksam, dass "man den Stadtplan von Jerusalem grün malt, das macht einen
guten Eindruck, aber es wäre wichtig zu fragen, was dahinter steckt".

Quelle:
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38049
aus dem Spanischen
übersetzt von K. Nebauer

22 Februar 2012

Erhard Arendt - Das Palästina-Portal: Die deutsche Stimme der Palästina-Solidarität

Seit zehn Jahren hat das palästinensische Volk in Deutschland auch eine Stimme im World Wide Web. Zu verdanken haben dies die deutschen Kritiker der israelischen Besatzungspolitik dem Dortmunder Künstler Erhard Arendt. Nur seinem schier unendlichen Engagement ist es zu verdanken >>>

Mensch, was ist dieser Gerd Buurmann für ein "Mensch"

Es ist schon ein ziemlich starkes Stück, eine Schmierenkomödie, in welcher Form Gerd Buurmann Menschen diffamiert und diese, wenn sie das aufdecken, erneut zu diffamieren versucht. Man kann, ohne ihn zu verleumden, sowohl auf der Bühne als auch im Leben als Schmierenkomödiant bezeichnen. Schade um jeden Menschen, der darauf hereinfällt.Gerd Buurmann schreibt, mich zitierend:

„“Regelmäßig schreiben mich meine Leser an und beschweren sich, dass das Niveau meiner Seiten sinkt, wenn ich über solch einen Schmutz, über solche „Menschen“ berichte.“ (Erhard Arendt auf seinem Blog im September 2011.

Sehr bezeichnend, wie er hier das Wort Mensch in Anführungszeichen setzt. Die Nazis setzten auch das Menschsein vieler Menschen in Anführungszeichen. Die Entmenschlichung war der erste nötige Schritt zur Barbarei. Die Nazis erklärten Menschen zur Krankheit, um dann zur Ausrottung der Krankheit blasen zu können. Erhard Arendt aus Dortmund geht Schritt für Schritt den Weg der Nazis.)
Quelle: http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/hassmails/



An anderer
Stelle hab ich schon einmal erklärt, ich „hasse“ ihn nicht. Gerd Buurmann ist so unbedeutend und lächerlich, so etwas kann man verachten, als schmuddelig, schmierig, denunziatorisch, verleumderisch empfinden und bezeichnen. Meine Gefühlswelt berührt er nicht. Gerd Buurmann taugt nur dazu, sich mit ihm zu beschäftigen, weil er so primitiv, plump und durchschaubar ist. So kann man mit Belegen, die verleumderischen Aktionen eines Netzwerkes aus Antideutschen, christlichen Fundamentalisten, Islamophoben, eines Henryk M. Broder oder eines
Sacha Stawski von Honestly Concerned aufdecken. Man kann ihn, der als Brandstifter durch Köln zieht, entlarven.

http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/buurmann_gerd_erhard_arendt_hassmails_2.htm

Die “Achse des Guten” gegen schwule Parasiten

Broder und Co hetzen gegen Aachen


Von Lügen und Verdrehungen gespickt ist ein Artikel des Korrespondenten der "Jerusalem Post" Benjamin Weinthal in der Ausgabe vom 18.02.2012 gegen Aachen, seine grüne Bürgermeisterin Hilde Scheidt und Redakteure der "Aachener Nachrichten" und der "Aachener Zeitung". Weinthal reagiert damit auf einen ausführlichen Beitrag auf der Seite 3 der Printausgabe der "Aachener Nachrichten" vom 16.02.2012, in dem der Politik-Redakteur Peter Pappert, einen zuvor am 09.02.2012 erschienenen Artikel des gleichen Autors auf seinen Wahrheitsgehalt untersucht hatte. Wörtlich heißt es darin abschließend: "Der Artikel in der „Jerusalem Post“ enthält weitere nicht belegte Unterstellungen und zitiert schließlich auch eine Aussage von Broder, Scheidt sei „eine grüne Antisemitin und Aachen von ihren Hetzreden verseucht“. >>>

16 Mai 2010

Henryk M. Broder - „Da liegt in der Tat ein “Persönlichkeitsbild” vor, das nach Hilfe schreit.“

Kurzfassung...

Michael von Sprenger, Rechtsanwalt in München mahnt wegen einer Falschaussage den "Perlentaucher" (Teil des nicht existierenden Netzwerkes) und vermutlich den Autor Klaus Faber " (Teil des nicht existierenden Netzwerkes) ab.

Der rechtliche Hintergrund, der Autor eines Textes, hier Klaus Faber, ist für die Richtigkeit seiner Angaben haftbar. - Frau Evelyn Hecht-Galinski ist nicht Mitgliede der "Jüdischen Stimme" - Entsprechend enthielt der nachfolgenden Satz falsche Tatsachenbehauptungen:

„Iris Hefets ist in Israel geboren und lebt seit acht Jahren in Deutschland. Sie ist Vorstandsmitglied in der israelkritisch- bis -feindlichen Organisation "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost", in der auch die Antizionistin Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland Heinz Galinski, aktiv ist.“ - Quelle

Henryk M. Broder demonstriert wieder einmal seine Art von Journalismus (nennt man das nun demagogisch oder manipulierend?) und macht daraus:

"Der Anwalt der “Tochter” hat dem “Perlentaucher” eine Unterlassungserklärung geschickt, in der er u.a. erklärt, seine Mandantin habe mit der “israelfeindlichen Organisation ‘Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost’” nicht das Geringste zu tun." Quelle

Wenn ich jemanden zitiere, erkläre dann ich? Übernehme ich mit dem zitieren eines Abmahnfähigen Satzes auch die schmuddeligen Verleumdungen "israelkritisch- bis -feindlichen Organisation", die darin stehen?

Sicherlich und das ist mehr als ehrenwert, gibt es eine israelkritische immer lauter, umfangreich werdende jüdische Stimme. Diese Stimme ist aber so israelfeindlich wie ein Freund, der seinem Freund sagt: "Wenn du andere Menschen vertreibst, tötest, sie bestiehlst, bist du ein krimineller, da mache ich nicht mehr mit."
Weder der Rechtsanwalt noch Frau Evelyn Hecht-Galinski haben die "Jüdische Stimme" israelfeindlich gesagt.

Wie nennt man einen Journalisten der so manipuliert?

Mehr dazu >>>

19 April 2010

Nachtrag: Gerd Buurmann lernt es nie, will es anscheinend nicht lernen.

Wieder ist eine "Anregung zur Gewalt" beim Gerd Buurmann zu finden. Zusätzlich wird angeregt strafbare Handlungen nicht zu melden:


"18. April 2010 04:41 S'chujot hat gesagt…
Schalömschjen!

Natürlich sollte immer jede und jeder seine Sprache und seine Texte überprüfen, damit er nicht die "böse Zunge" benutzt.

Andererseits ich selbst hatte auch schon die Idee die Pappensammlung der Oxydation anheim zu geben. Und ist es nicht die Staatsanwaltschaft, die eine gewisse Unruhe in der Bevölkerung vermisst?

Es reicht vollkommen wenn der Inhaber dieses Blocks Kommentare, die strafbewehrten Inhalts sein könnten, löscht.


Wir müssen nicht hingehen und auch noch Menschen die mit uns verbunden sind, wegen eines Wutausbruches im Internet, der Strafverfolgung aussetzen. Das wäre zutiefst unsolidarisch.

Schalom!"

Gerd Buurmann schreib lappidar:

"Ich stimme Ihnen bedingt zu, denn ab einem gewissen Grad kann ein Mensch gar nicht mehr mit mir verbunden sein, nämlich dann, wenn lashon ha'ra zum wahrhaften Rufmord wird."


Rufmord betreibt aber nun (liest man wie er Walter Herrmann oder mich diffamiert) gerade Gerd Buurmann. Gewalt androhen, Sachbeschädigungen ausführen darf man, dazu schweigt er? Also kann er selber nicht mit sich verbunden sein? Seine Entrüstung, die sich erst öffentlich machte, als ich ihn mit der Nase auf diesen Eintrag tunkte, hat sich schnell gelegt.


Rufmord betreibt aber nun gerade Gerd Buurmann Also kann er selber nicht mit sich verbunden sein? Wie nennt man das? Wie nennt man solche Figuren?


Das ganze toppt dann noch eine gewisse Monika Schmitz:

"Anonym hat gesagt…
Auch Schalömschjen, Euch allen!
@ S'chujot,
da häst´e schon rächt!!.
Und wer hatte nicht schon die Idee mit der Oxydation.
Gerade in diesem kalten Winter mußte ich immer an die Hermann´schen Papptafeln denken.
Monika
19. April 2010 09:35



18 April 2010

Gerd Buurmann -Schauspieler, Schausteller der besonderen Art.

Gerd Buurmann (Regisseur, Autor, Moderator, Schauspieler buurmann@severins-burg-theater.de ist der künstlerischer Leiter des Kölner Severins-Burg-Theaters. Er veröffentlicht in seinem Blog (Tapfer im Nirgendwo) regelmäßig Texte die der Hasbara Abteilung der israelischen Regierung, einem ihrer vielen Mitarbeiter entsprungen sein könnten.
Wie andere auf ihrem Wagen stehen und im Karneval freigiebig Karamellen verteilen, (das kann man auch gedanken- und bedenkenlos machen) streut er den Antisemitismusvorwurf über all die aus die anderere, kritische Meinungen vertreten.
Reflexartig, so ist das im Netzwerk rund um Honestly Concerned und Henryk M. Broder üblich wird jeder, der die Menschenrechtsverletzungen in Palästina nennt was sie sind, der sie dokumentiert, beschreibt, der gegen das neue Unrecht Partei ergreift als Antisemit diffamiert.
Ich nenne dies den wahren "modernen" Antisemitismus.

Zu einem weil man mit dieser Abwertung des Begriffes gleichzeitig auch den wirklichen Antisemitismus abwertet. Natürlich gibt es wirklich Antisemiten die vielleicht manchmal, scheinbar ähnliche, sogar die gleichen Worte benutzen, aber etwas anderes damit meinen. Es sind Rassisten pur, ähnlich wie die, die glauben gegenüber Palästinensern, Moslems ein Herrendenken einnehmen zu können und damit Menschenrechtsverletzungen decken oder verniedlichen.
Zum anderen zeigt dieser Missbrauch des Wortes Antisemitismus als Waffe gegen unliebsame Kritik, dass man sich nicht davor scheut die Opfer des Holocaust als Waffe gegen berechtigte und notwendige Kritik zu missbrauchen.
Nicht zuletzt belegt man damit auch, dass man aus den Verbrechen des 3. Reiches nichts gelernt hat. Man bedauert zwar (scheinbar?) die Opfer. Das was ich und andere als NIE WIEDER verinnerlicht haben und leben wird aber Diffamiert, Verleumdet und ins Gegenteil verdreht. Seine eigene Geschichtsbewältigung zeigt man damit nur rückwärtsbezogen.
Die Vergangenheit kann man leider nicht mehr ändern. Verbrechen die geschehen sind kann man nicht mehr verhindern.

Das man seine Lehren aus dem 3. Reich gezogen hat, zeigt man in der Gegenwart. NIE WIEDER heißt, es darf natürlich den Juden nicht ähnliches geschehen. Da sind wir auch in einer besonderen Verantwortung. Aber auch zu anderem Unrecht dürfen wir nicht schweigen - so wie es z.B. in Palästina geschieht). Täter sind Täter, sie sind überall und immer unsere Gegner. Wir sollten auf der Seite der Opfer stehen, verhindern dass sie Opfer werden und bleiben. So muss man auch Israel, seine Regierung und Armee da kritisieren wo man sie sich als Täter entlarven.
Was macht aber dieser Gerd Buurmann? Ich will gar nicht darüber schreiben, wie er meine Arbeit bezeichnet, von Kommentatoren bezeichnen lässt. Das beste Beispiel seines Denkens und Handelns gab er uns, als er die Jagd auf Walter Heermann eröffnete
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20 September 2009

Sie macht es, er macht es, alle machen es. - Benjamin Weinthal, Arno Hamburger und Henryk M. Broder

Der größte Antisemit, der moderne Antisemitismus ist, wer die Opfer des Holocaust missbraucht, um die aktuellen Verbrechen Israels zu decken, davon abzulenken. -

Vergleiche mit dem 3. Reich werden, um die Dramatik eines Geschehens zu verdeutlichen, mehr oder weniger berechtigt, von allen Seiten benutzt. Das hat sogar schon zu einer wissenschaftlichen These (siehe Godwins Gesetz) geführt. Davon abgesehen, suggeriert das Netzwerk recht geschickt, das Vergleichen als eine Gleichsetzungen verstanden wird, was natürlich falsch ist. Vergleichen kann man alles: So z. B. auch Henryk M. Broder mit einem Irren, was das Palästina Portal natürlich nicht tut. Hoffentlich verstehen jetzt die alles bewusst missverstehen wollen, was der Unterschied ist.

Die Scheinheiligkeit dieser Vorwürfe gegenüber Felicia Langer belegt dabei besonders einer der Hauptbeteiligten an dieser Jagd gegen Felicia Langer Honestly Concerned. (siehe die Bildleiste rechts - zum Vergrößern anklicken) Einer der Redakteure von Honestly Concerned enttarnte auch die Jagdaktion gegen Felicia Langer als das was sie angeblich nicht sein sollte, eine gezielte Kampagne der Israellobby, der falschen Freunde Israels.

Wie könnte man deutlicher die dramatischen Verbrechen eines Staates - hier Israel - verdeutlichen, indem man sie mit den Verbrechen des 3. Reiches vergleicht? Nicht im Vergleich kann der Vorwurf liegen. Wie man vergleicht, es unterlässt, ist die Frage, die man diesem Netzwerk, so auch Arno Hamburger stellen muss.

Peinlicher und entlarvend ist es, dass ein Arno Hamburger selber mit einem Nazivergleich Felicia Langer diffamiert. >>>

Arn Strohmeyer - Offener Brief an das Präsidium der Jüdischen Gemeinde in Bremen

Arn Strohmeyer - Offener Brief an das Präsidium der Jüdischen Gemeinde in Bremen - Elvira Noa, Renata Bas, Dr. Grigori Pantelejew - Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben in einem offenem Brief Herrn Arno Hamburger dazu beglückwünscht, dass er das ihm verliehene Bundesverdienstkreuz aus Empörung über die Verleihung dieses Ordens an Felicia Langer zurückgegeben hat. Nun darf man durchaus seiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, dass er das nicht schon viel früher getan hat. Denn die Liste der Inhaber dieses Ordens weist eine ganze Reihe von furchtbaren Altnazis auf, die im so genannten Dritten Reich alle ihren Anteil an der Verwirklichung von Hitlers Terror-Politik hatten, nach dem Krieg erneut hohe Positionen bekleideten und offenbar durch diesen Orden wieder gesellschaftsfähig gemacht werden sollten. Aber wenn Arno Hamburger diese Gesellschaft nicht gemieden hat, dann ist das seine Sache. Was Felicia Langer betrifft, so ist sie ohne Zweifel eine streitbare Frau. Aber sie erzählt und schreibt nicht irgendetwas, was sie sich ausgedacht hat. Sie weiß, wovon sie spricht. Denn sie hat im Gegensatz zu Ihnen Jahrzehnte lang in Israel gelebt und als Anwältin gearbeitet. Sie ist dort nicht im zionistischen Mainstream mit geschwommen, sondern hat die Schwächsten im jüdischen Staat vor Gericht verteidigt – die Palästinenser. Sie hat also sehr genauen Einblick in das System, wie diese Menschen in Israel behandelt werden und hat das öffentlich gemacht. Ist das der Grund, warum man ihr von Ihrer Seite „Verrat“ vorwirft? - Elvira Noa, Renata Bas, Dr. Grigori Pantelejew - Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben in einem offenem Brief Herrn Arno Hamburger dazu beglückwünscht, dass er das ihm verliehene Bundesverdienstkreuz aus Empörung über die Verleihung dieses Ordens an Felicia Langer zurückgegeben hat. Nun darf man durchaus seiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, dass er das nicht schon viel früher getan hat. Denn die Liste der Inhaber dieses Ordens weist eine ganze Reihe von furchtbaren Altnazis auf, die im so genannten Dritten Reich alle ihren Anteil an der Verwirklichung von Hitlers Terror-Politik hatten, nach dem Krieg erneut hohe Positionen bekleideten und offenbar durch diesen Orden wieder gesellschaftsfähig gemacht werden sollten. Aber wenn Arno Hamburger diese Gesellschaft nicht gemieden hat, dann ist das seine Sache. Was Felicia Langer betrifft, so ist sie ohne Zweifel eine streitbare Frau. Aber sie erzählt und schreibt nicht irgendetwas, was sie sich ausgedacht hat. Sie weiß, wovon sie spricht. Denn sie hat im Gegensatz zu Ihnen Jahrzehnte lang in Israel gelebt und als Anwältin gearbeitet. Sie ist dort nicht im zionistischen Mainstream mit geschwommen, sondern hat die Schwächsten im jüdischen Staat vor Gericht verteidigt – die Palästinenser. Sie hat also sehr genauen Einblick in das System, wie diese Menschen in Israel behandelt werden und hat das öffentlich gemacht. Ist das der Grund, warum man ihr von Ihrer Seite „Verrat“ vorwirft? >>>

02 September 2009

Arno Hamburger hat sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben. Noch nie war es wertvoller...

„Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), hat seine Ankündigung wahr gemacht und seine beiden Bundesverdienstkreuze jetzt zurückgegeben. Er protestiert damit gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an die Israel-Kritikerin Felicia Langer.“ Hamburger wird mit folgenden Worten zitiert:«Ich kann und will nicht die gleichen Auszeichnungen tragen, mit denen eine Frau Langer geehrt wurde«, Jeder der nicht Teil dieser Hetzkampagne gegen Frau Langer ist weiß, dass Felicia Langer eine der wahren Freunde Israels ist. Nicht der ist ein Freund der unkritisch Verbrechen geschehen lässt, sich zum Mittäter macht. Diese Erfahrung mussten (leider zu spät) schon einmal viele deutsche machen. Einem Arno Hamburg hätte das Bundesverdienstkreuz noch wertvoller sein sollen. Ist es doch einer der Gerechten verliehen worden.Die Worte des Herrn Hamburger sind mehr als entlarvend hatte er bisher doch anscheinend keine Probleme damit, mit alten Nazis zusammen die gleiche Auszeichnung zu tragen.

Hermann L. Gremliza ist sicher kein Zeitgenosse, dem man nachsagen kann, er sei israelkritisch. Selbst Henryk M. Broder meint: „Heute dagegen ist Gremliza dermaßen pro-israelisch, daß man ihn von Zeit zu Zeit daran erinnern möchte, daß die Palästinenser auch legitime Rechte haben, die sie leider mit den falschen Mitteln durchzusetzen versuchen.“Dieser Gremliza hat in einem Brief an den Exstalinisten Giordano eine bestürzende Auflistung - einiger - der "Ex"Nazis geliefert, die mit Hamburger und Giordano zusammen stolze Bundesverdienstkreuzträger waren und sind. >>>